CandySpinz KYC- und AML-Richtlinien erklärt
Hinter den beiden CandySpinz Abkürzungen stehen zwei zusammenhängende Pflichten: die Prüfung, wer ein Konto führt, und die Prüfung, woher das eingesetzte Geld stammt. Beide sind Bestandteil der Lizenzauflagen und keine hausinterne Entscheidung.
Welche Nachweise verlangt werden
| Nachweis | Was akzeptiert wird | Wofür er dient |
|---|---|---|
| Lichtbildausweis | Reisepass, Personalausweis, Führerschein | Identität und Alter |
| Adressnachweis | Rechnung eines Versorgers, Kontoauszug, Meldebescheinigung | Wohnsitz, nicht älter als drei Monate |
| Zahlungsnachweis | Kartenfoto mit verdeckten Ziffern, Auszug der Geldbörse | Zuordnung des Zahlungswegs |
| Herkunftsnachweis | Gehaltsabrechnung, Steuerbescheid | Nur bei größeren Beträgen |
Beim CandySpinz Kartenfoto reicht es, wenn die mittleren Ziffern und die Prüfziffer auf der Rückseite abgedeckt sind. Sichtbar bleiben müssen der Name, die ersten sechs und die letzten vier Ziffern sowie das Ablaufdatum.
Wie die Prüfung abläuft
- Nachweise im Kontobereich hochladen, idealerweise gleich nach der Registrierung.
- Auf die Lesbarkeit achten: alle vier Ecken sichtbar, keine Ausschnitte, kein Blitzreflex.
- Bestätigung abwarten, die bei uns innerhalb von 24 Stunden erfolgt.
- Bei einer Rückfrage den fehlenden Nachweis ergänzen, statt alle Unterlagen erneut zu senden.
- Nach abgeschlossener Prüfung läuft jede weitere Auszahlung ohne diesen Schritt.
Unsere Prüfung findet einmal statt. Ein bereits geprüftes Konto durchläuft danach die Freigabe ohne Warteschlange, weshalb der Zeitpunkt des Hochladens über die spätere Wartezeit entscheidet und nicht der Aufwand.
Warum der Name überall übereinstimmen muss
Kontoinhaber, Ausweis und Zahlungsweg müssen bei CandySpinz auf dieselbe Person lauten. Eine Karte eines Familienmitglieds, ein geteiltes Konto oder eine Geldbörse auf einen anderen Namen führen zwingend zu einer Rückfrage.
Der Grund liegt in der Herkunftsprüfung: Sie kann nur funktionieren, wenn eindeutig zuzuordnen ist, wer eingezahlt hat. Aus demselben Grund läuft eine Auszahlung nach Möglichkeit auf denselben Weg zurück, über den eingezahlt wurde.
Wann zusätzliche Fragen kommen
- Bei einer deutlichen Änderung des Einzahlungsverhaltens innerhalb kurzer Zeit
- Bei Auszahlungen, die eine bestimmte Größenordnung überschreiten
- Bei einem Wechsel des Zahlungswegs zwischen Ein- und Auszahlung
- Bei Hinweisen darauf, dass ein Konto nicht vom Inhaber selbst genutzt wird
Diese CandySpinz Rückfragen sind kein Vorwurf, sondern eine Routine, die aus den Vorgaben folgt. Wer die verlangten Unterlagen zügig nachreicht, verkürzt den Vorgang; wer sie nicht nachreicht, kann nicht ausgezahlt bekommen, weil die Freigabe an die Prüfung gebunden ist.
Warum die Prüfung auch dem Konto nützt
Die Verifizierung wird häufig als Hürde wahrgenommen, sie schützt aber in erster Linie das Konto selbst. Ein geprüftes Konto lässt sich nicht ohne Weiteres von einer dritten Person übernehmen, weil eine Auszahlung nur auf einen bereits nachgewiesenen Zahlungsweg des Inhabers laufen kann.
Zugleich verkürzt sie jede spätere Auszahlung auf die reine Transportzeit des Zahlungswegs. Der Unterschied zwischen einem geprüften und einem ungeprüften Konto beträgt in der Praxis genau eine Bearbeitungsstufe, und diese Stufe liegt bei CandySpinz bei bis zu 24 Stunden.
Was mit den Unterlagen geschieht
Die CandySpinz Nachweise werden verschlüsselt gespeichert und ausschließlich von den zuständigen Bereichen eingesehen. Sie unterliegen gesetzlichen Aufbewahrungsfristen und bleiben deshalb auch nach einer Kontoschließung für deren Dauer gespeichert, bevor sie gelöscht werden.
Eine Weitergabe an Dritte findet nur statt, wo eine gesetzliche Verpflichtung besteht. Näheres steht in der Datenschutzerklärung, die im Fußbereich der Website verlinkt ist.